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By: stoffwechsel anregen

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Saturday, 22-Jun-2013 12:00 Email | Share | | Bookmark
Korperfettanteil reduzieren und "leere" Kalorien umgehen

Die Evolution hat uns (noch) nicht auf das vorbereiten können, womit wir heute allgegenwärtig konfrontiert werden: Mangel trotz uberfluss. Mangelernährung ist, so widerspruchlich das zunächst auch klingt, trotz ubergewicht und Fettleibigkeit eine Alltagserscheinung in unseren westlichen Indurstriestaaten. Es stellt sich mehr und mehr die Frage, wie man die Fettverbrennung anregen und den Körperfettanteil reduzieren kann? Dabei wird fast täglich eine neue Diät "aus dem Hut gezaubert". Dass, diese Methoden aber nur die Symptome eines vollkommen fehlgeleiteten Körpers bekämpfen, ist der Grund fur das langfristige Scheitern einer jeden Diät.

Wir haben einen uberfluss an Kalorien und unterliegen trotzdem einer Mangelernährung. Die Kalorien, die wir essen, sind oft „leere“ Kalorien, die nicht das enthalten, was wir wirklich brauchen. Unser Organismus hat seine gesamte Entstehungsgeschichte hindurch gelernt, so lange zu essen, wie ein Hungergefuhl besteht. Das hat sich im uberlebenskampf bewährt.

Dieser Hunger hat uns zu - aus heutiger Sicht - unvorstellbaren körperlichen Leistungen angetrieben: kilometerlange Hetzjagden von Wildtieren und endlose Wanderungen. Wenngleich sie spärlich vorhanden war, enthielt die Nahrung jedoch alle Vitalstoffe, die nötig waren, um uns am Leben zu erhalten.

Heute können wir so viel Nahrung bekommen, wie wir wollen. Es gibt keinen Tag im Leben eines Burgers westlicher Industriestaaten, an dem er abends hungernd einschlafen muss. Aus einem typischen Supermarkt kann man kistenweise Kohlenhydrate und leere Kalorien heraustragen. Billige Nahrung ist allgegenwärtig. Wir bekommen hier fur wenig Geld viele Kalorien. Es fehlen aber die wichtigen Vitalstoffe, derjenige Bestandteil unserer Nahrung, der - uber die einfache Energieversorgung hinaus – essentiell fur unsere wichtigsten Körperfunktionen ist.

Mit beispielsweise 10.000 dieser „leeren“ (=vitalstofflosen) Kalorien wird dem Körper ein Kalorienuberfluss zugefuhrt, ohne dass er alles bekommt, was er braucht. Fehlende Vitalstoffe setzen unseren funktionierenden Appetitmechanismus außer Kraft. Die Fettzellen in unserem Körper kommunizieren mit unserem Gehirn. Je praller sie gefullt sind, um so mehr Leptin schutten sie in unser Blut aus, um unserem Gehirn zu signalisieren, dass der Appetit gezugelt werden muss, um die Nahrungsaufnahme zu drosseln. Wer seinen Korperfettanteil reduzieren will, muss sich diesen Mechanismus zu Nutze machen. Wenn dem Körper nicht die nötigen Vitalstoffe zugefuhrt werden, kann er kein Leptin ausschutten, so dass unser Gehirn uns, trotz prall gefullter Fettzellen, weiterhin ein nunmehr falsches Hungersignal gibt.
Die Folge ist, dass der Körper, sobald das uble Völlegefuhl uberstanden ist, sofort nach der Nahrungsaufnahme durch erneut gesteigerten Appetit nach mehr verlangen wird.

Dieser Vorgang ist ganz naturlich: Der Körper wird seine Nachfrage nicht senken bis ihm alle nötigen Vitalstoffe zugefuhrt wurden.
Das wird zu einem ernsthaften Problem. Ein Teufelskreis entsteht. Es werden immer weiter leere Kalorien nachgeschoben, ohne dass der Körper zufrieden gestellt werden kann. Das Ergebnis hört sich paradox an, ist jedoch in der westlichen Zivilisation zum traurigen Normalfall geworden: ubergewicht und Mangelernährung. Wir können nur dadurch unsere Fettverbrennung anregen, dass wir dem Körper gehaltvolle Kalorien zufuhren, die unserem Körper wieder den normalen Fettspeicherungs-/Fettfreisetzungsmechanismus gestatten.

Mittlerweile ist diese Form der Mangelernährung sogar zu einem sozialen Problem geworden. Die billigen und vitalstofflosen Kalorien aus den deutschen Discount-Supermärkten haben statistisch messbare Auswirkungen. Sozialschwäche und Armut korrelieren mit ubergewicht und Mangelernährung.

Der Konsum leerer Kalorien macht ubergewicht unausweichlich. Unser Organismus ist nicht auf diese Art der Ernährung eingestellt.
Von moderner Industrienahrung abgesehen, sind schon Getreideprodukte, wie z.B. Brot und Nudeln oder massenweise Zucker evolutionär gesehen eine Strafe fur unseren Körper. Sie gibt es erst seit ca. 5.000 Jahren - eine Millisekunde in unserer Menschheitsgeschichte.


Saturday, 22-Jun-2013 06:25 Email | Share | | Bookmark
Fettverbrennung anregen und den Korperfettanteil reduzieren

Wir sind Steinzeitmenschen in moderner Verkleidung. Zivilisationskrankheiten plagen uns, weil wir fur die Welt von heute nicht gemacht sind. Wir sind nicht gemacht fur das moderne Essen von heute. Die Steinzeit steckt uns in den Knochen, das Erbe der Evolution. Wir sind auf ein anderes Leben vorbereitet und nicht auf das 21. Jahrhundert mit seinem uberfluss an Zucker und Fett aus dem Kuhlschrank. Wie kann ein Jäger und Sammler zu einer Zeit des uberflusses seine Fettverbrennung anregen, ohne sich dem Nahrungsuberangebot zu entziehen? Aber wer will schon die Zivilisation gegen ein Höhlenleben eintauschen?

Wir können jedoch viel uber uns selbst von unseren Vorfahren lernen. Man spricht nicht zufällig von den „Zivilisationskrankheiten, von denen Fettleibigkeit zweifelsohne die offensichtlichste ist. Vor 200.000 Jahren ist niemand an Bluthochdruck oder Diabetes verstorben, sondern höchstens einem wilden Tier zum Opfer gefallen oder schlichtweg verhungert. Naturlich ist weder das eine, noch das andere wunschenswert.

Wir sind nur ein Zwischenergebnis der Evolution. Wir sind diejenigen, die weder verhungert, noch einem wilden Tier zum Opfer gefallen sind: ausdauernde Athleten mit einem Fettspeicherungsmechanismus, der uns lange Hungerperioden durchstehen lässt.

Was unser uberleben lange Zeit sichergestellt hat, wird uns seit 100 Jahren immer drastischer zum Verhängnis.

Millionen Jahre lebten wir gut angepasst an unsere Welt. Die moderne Zivilisation ist gerade mal 100 Jahre alt. Viel zu kurz, nur ein Wimpernschlag, um uns anzupassen.
Fruher haben Hungersnöte unser Leben beherrscht und die guten Futterverwerter hatten einen uberlebensvorteil. Heute ist gute Futterverwertung fur uns in unserer Wohlstandsgesellschaft eine Risikofaktor geworden, weil wir ubergewicht entwickeln und mit allen Folgen, wie hohem Blutzucker, Bluthochdruck, Diabetes und Herzkreislaufkrankheiten leben mussen.

Fruher mussten wir jedes Stuck Nahrung jagen oder sammeln, heute leben wir in einem wahren Nahrungs-Schlaraffenland. Die Frage: "Wie kann ich meinen Körperfettanteil reduzieren?", stellte sich noch nie zuvor in der menschlichen Evolutionsgeschichte. Die wertvollen Reserven zu verlieren, hätte den Tod bedeutet. Fettverbrennung anregen hießt nichts anderes, als den Körper dazu zu zwingen, diese uberlebenswichtigen Energiereserven "grundlos" zu "verschwenden". Während also der uralte menschliche Körper noch immer um sein uberleben kämpft, geht es uns nur um eine schöne Strandfigur im Nahrungs-Schlaraffenland. Wer es schafft, diesen uberlebenskampf gegen den Körper zu gewinnen, ist der Sieger der Zivilisation.

Die radikale Lösung des Problems ist das Steinzeitrezept: Ernährung ausschließlich von dem, was unser Vorfahre vor 200.000 Jahren zur Verfugung hatte. Unsere Vorfahren lebten ausschließlich von Fleisch, Gemuse und Obst. Dass Industrienahrung, Gummibärchen und Schokoriegel dem Menschen nur schaden können, versteht sich auch ohne die hier dargestellte Theorie der „Paleo-Diät“ von selbst. Es gab uber den Entwicklungszeitraum hinweg, der unseren Körper formte, weder Getreideprodukte (Nudeln, Brot, Milch), noch ubermäßig viel Zucker oder Salz. Diese gehören zu neuerer Nahrung, die erst seit c.a. 5000 Jahren mit dem Beginn des Ackerbaus und der Viehzucht eingefuhrt wurden. Manche Wissenschaftler glauben, unser Körper sei sogar darauf nicht eingestellt und er werde mit Proteinen konfrontiert, fur deren Verarbeitung ihm wichtige Enzyme fehlten. Es sei auch völlig normal fur unseren Körper, regelmäßig 1-2 Tage uberhaupt keine Nahrung zu bekommen. Man muss kein Wissensschaftler sein, um sich auszurechnen, dass man mit einem derart radikalen Einschnitt naturlich mit Hochgeschwindigkeit seinen Körperfettanteil reduzieren kann, sofern sich auch die Bewegungsgewohnheiten denen der Steinzeit anpassen. Unsere Vorfahren haben bei einer Jagd im Schnitt 50 Kilometer im Dauerlauf zuruckgelegt, um Beutetiere zu Tode zu hetzen. Wir haben uns zu den besten Langstreckenläufern im gesamten Tierreich entwickelt. Ein Mensch, der sich die Lebensgewohnheiten von vor 200.000 Jahren aufzwingt, wird nicht nur seine Fettverbrennung anregen, sondern vielmehr von seinem naturlichen Fettspeicherungsprozess profitieren, denn dieser wird ihn am Leben erhalten.

Langzeitstudien haben festgestellt, dass diese Methode kurzfristig zwar sehr effektiv ist, trotzdem aber keinen langfristigen Erfolg mit sich bringen kann. Der Eingriff in die uns heute umgebenen Gewohnheiten ist zu stark. Unsere Alltagsgewohnheiten werden ständig gebrochen. Eine solche Selbstdisziplinierung kann kein Mensch angesichts des ihn umgebenen Nahrungsangebotes bis an sein Lebensende durchhalten. Er ist in seinem Steinzeitgehirn darauf programmiert, so viel zu essen wie nur irgendwie möglich, weil sein Körper glaubt, die nächste Hungerperiode der Nahrungsknappheit stunde unmittelbar bevor. Durch ständigen Verzicht breitet sich ein andauerndes Unwohlsein im Gehirn aus. Das Belohnungssystem hat keine Arbeit mehr. Die Folge: Der Belohnungsdruck wird immer größer und wir fallen schließlich noch viel stärker in unser altes Ernährungsmuster zuruck. Der beruhmte Jo-Jo Effekt hält Einzug.


Saturday, 22-Jun-2013 06:21 Email | Share | | Bookmark
Korperfettanteil reduzieren: einige Fakten uber unseren Korper

Der Korperfettanteil ist der Faktor unseres Korpers, den wir senken wollen, wenn wir allgemein vom "abnehmen" sprechen. Neben Knochen, Wasser und Muskeln, bestehen wir zu einem gewissen Teil auch aus Fett. Genau dieses Fett ist es, dass Herren den unliebsamen runden Bauch und Damen der unerwunschte Huftspeck, dicke Arme/Beine beschert. Wer abnehmen will, mochte aber auch nicht aussehen wie ein Mager- sondern vielmehr wie ein Unterwaschemodel. Das heißt vereinfacht: Korperfett runter - Muskelmasse mindestens konstant. Wir wollen den Korperfettanteil reduzieren.

Unser Korper speichert das Fett, weil er seit 200.000 Jahren um unser Uberleben kampft und uns fur schlechte Zeiten wappnen mochte. Unser Korper ist der eines Jagers und Sammlers in einer Welt voller Gefahren und des physischen Uberlebenskampfes, der Welt von vor 200.000 Jahren. Stellen Sie sich vor, Sie wurden vor einem Rudel hungriger Wolfe davon laufen und Ihnen wurde nach 50 Metern schwarz vor Augen, weil Sie seit langem nichts mehr gegessen haben! Auch die Nahrungsaufnahme selbst war ursprunglich immer mit gleichzeitigem Energieverbrauch und gleichzeitiger Fettverbrennung verbunden. Nahrung musste entweder gesammelt oder gejagt werden.

Wir jagen und sammeln heute nur noch aus dem Kuhlschrank, werden niemals selbst zur Nahrung eines wilden Tieres und mussen wilde Tiere nicht mehr selbst erlegen, um in den Genuss von Fleisch zu kommen. Dass unser Korper nunmehr uber sein Ziel hinausschießt, ist dem Umstand geschuldet, dass wir seit gerade einmal 100-200 Jahren in einer zivilisierten Welt des Nahrungsuberflusses leben.

Dieser Umstand bringt eine Reihe von Folgeproblemen mit sich, von denen das Ansteigen des Korperfettanteils die offensichtlichste ist: Der Mensch wird immer dicker. Vor allem in Deutschland sind stolze 80% der Bevolkerung schlichtweg zu dick. Wie konnen wir den Korperfettanteil reduzieren, wenn wir das Problem tatsachlich bei der Wurzel packen wollen? Eine sehr radikale Moglichkeit ware es, sich zu ernahren und zu leben wie ein Steinzeitmensch.

Tatsachlich gibt es einige Menschen, die Ihren Lebensstil derart radikal verandert haben, dass Sie - zumindest im Hinblick auf Nahrungsaufnahme und korperliche Anstrengungen – leben wie Steinzeitmenschen. Ein Guru dieser Bewegung ist der Amerikaner Arthur De Vany, der sich einer großen Fangemeinde erfreut. Er joggt jeden Tag viele Kilometer durch die Canyons von Utah, hungert einige Tage zwischen seinen Mahlzeiten und ernahrt sich ausschließlich von Nahrung, die es vor 200.000 Jahren auch gegeben hat.

Seine Kohlehydrate kommen aus Kartoffeln, Sußkartoffeln und Kohlrabi. Getreideprodukte gebe es erst seit ein paar Tausend Jahren und unser Verdauungssystem wisse nicht, wie man damit umgeht, so seine These. Vor einer Mahlzeit simuliert er regelmaßig das Bergen des erlegten Mammuts aus der Fallgrube, indem er seinen Range Rover an einem Seil auf seiner Auffahrt hin und her zieht. So verruckt dieser Lebensstil auch ist, die Ergebnisse von Arthur De Vany sprechen fur sich: Er ist ausdauernd, hat den Korperfettanteil eines Athleten und den Testosteronspiegel eines 20-jahrigen. Sein Herz-Kreislaufrisiko liegt trotz seiner 73 Jahre bei nur 2,7%. Letzteres ist der Durchschnittswert eines gesunden 35-Jahrigen.

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